

ÜBER MICH

Ann-Kristin Esdar, B.A. Medizinpädagogik, Notfallsanitäterin und Masterstudentin der Medizinpädagogik. Ich verbinde berufliche Praxis, Pädagogik und wissenschaftliches Arbeiten.
Ich möchte Neurodiversität im Rettungsdienst sichtbar machen und Raum für einen offenen fachlichen Austausch schaffen.
WENN ES LAUT WIRD.
Wenn es schnell gehen muss.
Wenn Entscheidungen innerhalb
weniger Sekunden getroffen werden.
Wenn die Schicht lang ist.
Wenn die Dokumentation wartet.
Wenn aus Anspannung
Erschöpfung wird.
DIE MENSCHEN DAHINTER.

Im Rettungsdienst begegnen wir Menschen, die unglaublich viel können.
Menschen, die Verantwortung übernehmen, Entscheidungen treffen, Improvisieren, auffangen und weitermachen.
ICH MÖCHTE GENAUER HINSCHAUEN.
Warum kann ein Mensch in einer hochdynamischen Einsatzsituation fokussiert und handlungssicher sein und an vermeintlich einfachen Anforderungen unglaublich viel Energie verlieren?
HOCHDYNAMISCHE
EINSATZSITUATION
fokussiert
handlungssicher
im Element
WIE UNTERSCHIEDLICH
DÜRFEN MENSCHEN SEIN,
DIE IN EINEM SYSTEM
FUNKTIONIEREN MÜSSEN?
Ich arbeite im Rettungsdienst.
In einem Beruf, in dem Menschen
jeden Tag funktionieren müssen.
MEINE
PHILOSOPHIE
WAR IMMER,
LAUT ZU SEIN.
KEIN ABSCHLUSS.
EIN ANFANG.

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Meine Bachelorarbeit war für mich kein Abschluss.
Sie war der Anfang.
Ich möchte herausfinden, wo Unterschiedlichkeit trägt.
Wo sie Unterstützung braucht.
Und wo vielleicht nicht der Mensch besser in ein bestehendes System passen muss,
sondern wir beginnen sollten, auch das System zu hinterfragen.
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VERMEINTLICH
EINFACHE
ANFORDERUNGEN
erschöpft
hoher Energieaufwand
Schwierigkeiten
ICH MÖCHTE LAUT SEIN,
weil Schweigen nichts verändert.
ICH MÖCHTE FORSCHEN,
weil Wissen Veränderung möglich machen kann
ICH MÖCHTE SICHTBAR MACHEN,
was zu lange unsichtbar geblieben ist.
Laut für Menschen,
die gelernt haben zu
schweigen.
Laut für diejenigen,
die Angst haben
übersehen
zu werden.
SIE PASSEN SICH AN.
SIE KOMPENSIEREN.
SIE VERSUCHEN MITZUHALTEN.
Manche schweigen.
weil sie Angst haben, was passiert, wenn jemand genauer hinsieht.
Leistungsfähigkeit entsteht im Zusammenspiel zwischen Mensch, Aufgabe und Arbeitsbedingungen.
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Was kann dieser Mensch nicht?

Vielleicht stellen wir die falsche Frage.
Vielleicht liegt eine Stärke in guten Teams darin, dass Menschen unterschiedliche Perspektiven mitbringen, während Sie dasselbe Ziel verfolgen.
SAME MISSION.
Unter welchen Bedingungen
kann dieser Mensch zeigen,
was er kann?

DIFFRENT MINDS.